Safran – Was ist das?

Viele kennen ihn als teures Gewürz, mit dem Speisen gelb eingefärbt und geschmacklich verfeinert werden. In hoher Qualität ist Safran, genauer gesagt die der Safranfäden, tatsächlich noch vielfältiger. Interessanter als die Geschmacksnuancen des Safrans sind deshalb seine Wirkstoffe: Crocin bzw. Crocetin und Safranal. Sie sind der Grund, warum Safran eine gesundheitliche Wirkung im Körper entfalten und zu einer ausgeglichenen Stimmung beitragen kann. Erfahre hier mehr über die begehrte Genuss- und Heilpflanze!

 

Safran-Pflanze: Anbau, Ernte und Verarbeitung

Der Safran (bot. Crocus Sativus) gehört als Krokusart zu den Knollenpflanzen. Entsprechend der sehr überschaubaren Größe von 5-10 cm pro Pflanze werden beim Anbau viele hunderttausend der kleinen, zwiebelähnlichen Knollen ausgesetzt, um einen möglichst hohen Ertrag zu erzielen. Aus diesen Knollen wachsen dann die violetten Safrankrokusse. Der Anbau erfolgt in Gebieten, in denen es warm und nicht zu trocken ist. Heutzutage befinden sich die meisten und größten Safranfelder im Iran und in Afghanistan, doch auch im Mittelmeerraum und in Indien wird Safran angebaut. Die Pflanzen benötigen, während sie heranwachsen, viel Licht. In der Blütezeit, welche jährlich lediglich ein paar Tage im Herbst umfasst, sollten sie jedoch nicht mehr der Sonne ausgesetzt werden. Dann müssen die Blüten samt der kostbaren Safranfäden früh morgens in Handarbeit geerntet werden. Anschließend werden die safranroten Stempelfäden vorsichtig aus den Blüten gelöst – wobei der gelbe Griffel entfernt und getrocknet wird. Anschließend werden die Safranfäden vor Licht und Luft geschützt gelagert. Die Vermehrung der Pflanze erfolgt durch die Teilung der unterirdischen Knolle und kann nur alle vier Jahre durchgeführt werden.

Safran

Verwendung von Safran

In der Küche wird Safran gern als raffiniertes Gewürz verwendet, das Gerichte wie Paella und Risotto sowie Saucen, aber auch Kuchen und Gebäck verfeinert und ihnen neben einem leicht süßlich-bitteren Geschmack auch die berühmte gelbe Farbe verleiht. Dabei verwendet man – gerade bei süßen Speisen, nur eine sehr geringe Menge, da Safran sowohl intensiv färbt als auch schmeckt.

In den letzten Jahren wird die Verwendung von Safran außerdem im gesundheitlichen Bereich immer beliebter. In der Naturheilkunde werden Extrakte der Heilpflanze bei der Behandlung unterschiedlicher Beschwerden zur Anwendung gebracht. Bei dieser ist unbedingt darauf zu achten, dass der Safran-Extrakt die heilsamen Wirkstoffe Crocin und Safranal beinhaltet.

Safran als Heilpflanze

Bereits im alten Ägypten kannte man Safran als wirksame Heilpflanze, die bei diversen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsbeschwerden und Augenleiden eingesetzt wurde. In der heutigen Forschung werden unterschiedliche potenzielle Heilwirkungen von Safran intensiv untersucht. Aktuelle Studien konzentrieren sich dabei vor allem auf die Wirkstoffe Crocin bzw. Crocetin und Safranal. Bei beiden handelt es sich um sekundäre Pflanzenstoffe: Crocetin ist eine natürliche Säure und Bestandteil von Crocin, welches für die charakteristische orangerote Farbe der Safranfäden sorgt. Bei Safranal handelt es sich um ein ätherisches Öl, welches auch den Geschmack von Safran ausmacht.

Safran-Wirkung auf Körper und Geist

Die gesundheitliche Wirkung von Safran kommt bei vielen Beschwerden und zu den unterschiedlichsten Zwecken zum Einsatz. So werden Safran unter anderem Wirkungen wie diese zugesprochen:

 

  • Antibakteriell und antiviral
  • Antioxidativ und zellschützend
  • Schmerzlindernd, besonders bei Kopf- und Menstruationsschmerzen
  • Lindernd bei Verdauungsproblemen im Magen und in der Leber
  • Ausgleichend bei PMS (prämenstruelles Syndrom)
  • Harn- und schweißtreibend
  • Libidofördernd

 

Jedoch konnte keiner dieser vermeintlichen Effekte bisher eindeutig nachgewiesen werden. Die Forschung zur psychologischen Gesundheitswirkung von Safran ist dagegen schon deutlich weiter und liefert vielversprechende Ergebnisse.

Safran-Wirkung bei Verstimmung

Die positive Wirkung von Safran bei psychischen Leiden, insbesondere bei depressiver Verstimmung, ist bereits relativ gut erforscht. In mehreren Probandenstudien konnten Wissenschaftler feststellen, dass schon eine tägliche Einnahme von 30 mg Safran-Extrakt bei leichten und mittelschweren Depressionen die Beschwerden signifikant verbesserte. Dabei wurde ein Safran- mit einem Placebo-Präparat in zwei randomisierten Gruppen von Menschen mit leichten Depressionen verglichen. [1; 2] Zudem geht aus einer im Jahr 2019 veröffentlichten Meta-Analyse (Betrachtung mehrerer Studien mit ähnlichem Forschungsansatz) hervor, dass Safran bei leichten bis mittelschweren Depressionen eine vergleichbare gesundheitliche Wirkung erzielt wie synthetische Antidepressiva. Dabei zeigten sich, anders als bei herkömmlichen Antidepressiva, bei der Einnahme von Safran keine Nebenwirkungen. [3]

Eine weitere, 2013 in einer medizinischen Fachzeitschrift publizierte Meta-Analyse bescheinigt Safran sogar eine gute Wirkung in schweren depressiven Episoden. Auch hier wurden Studienergebnisse zusammengefasst, bei denen Safran entweder mit einem Placebo oder mit einem verschreibungspflichtigen Antidepressivum verglichen wurde. Die Autoren betonen jedoch, dass zur Aussage, Safran sei in seiner Wirkung synthetischen Antidepressiva ebenbürtig, noch nicht genügend klinische Beweise vorlägen. [4]

Leichte Depression

Wie kann ich die positive Safran-Wirkung nutzen?

In fordernden Zeiten kann uns schnell das Gefühl innerer Unruhe und Anspannung befallen. Mit der positiven Wirkung von Safran kannst du dazu beitragen, deine emotionale Balance beizubehalten und zu mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit zurückzufinden. Wir bieten dir mit den GreenDoc Emotionale Balance Kapseln mit 30 mg Safran-Extrakt und 50 mg Lavendel-Extrakt ein natürliches Nahrungsergänzungsmittel, mit dem du die gesundheitliche Wirkung von Safran auf das innere Gleichgewicht selbst testen kannst.

Wichtiger Hinweis
Solltest du den Verdacht haben, an einer psychischen Erkrankung zu leiden oder Medikamente zu dir nehmen, halte vor der Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit Safran-Extrakt bitte Rücksprache mit deinem Arzt.

 

Quellen/Studien:

[1] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/15852492/
[2] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16979327/
[3] https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30036891/
[4] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4643654/

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